Wer sich ein wenig mit Audio-Aufnahmen mit dem eigenen PC - sei es für einen Podcast oder das eigene Hörspiel - befasst hat, kennt das Problem: störendes Hintergrundrauschen. Hochwertige Soundkarten sind teuer, aber es gibt eine kostengünstigere Alternative
Die Ursache beim rauschenden Audioaufnahmen liegt meist, mal abgesehen von einem schlechten Mikro, in qualitativ minderwertigen Verstärker-Komponenten und der allgemeinen Tatsache, dass im Computer noch eine Menge anderer Komponenten verbaut sind, die mit ihrer Strahlung die Aufnahme stören.
Gegen letzteres könnte man auch auf externe Soundkarten zurückgreifen, die digital über USB mit dem PC verbunden sind und die es auch schon sehr günstig gibt. Allerdings sind diese günstigen Karten was das Verstärker-Problem angeht, keinen Deut besser. Spätestens wenn man bei diesen Soundkarten den Mikrofon-Boost zuschaltet, ist das Rauschen nicht mehr zu überhören. Verzichtet man darauf oder nimmt sogar den normalen, unverstärkten LineIn-Eingang, ist das Rauschen zwar weg, aber vom eigentlichen Signal ist auch nichts mehr zu hören.
Um das Problem zu umgehen, empfiehlt sich ein handelsüblicher Mikrofon-Vorverstärker oder auch ein einfach Mischpult. Diese verstärken, wie der Name schon vermuten lässt, ein Audiosignal so weit, dass man auch den weitgehend rauschfreien LineIn-Eingang ohne Probleme nutzen kann. Da die Verstärkung außerhalb des PCs erfolgt und die verbauten Komponenten auch meist hochwertiger sind, ist das Ergebnis gar nicht mal schlecht.