Letztens hatte ich das Vergnügen, die ATC 2000 ActionCam von Oregon Scientific zu testen.
Wie der Name schon sagt, ist die Kamera vor allem für "Action" ausgelegt und verträgt auch mal ein paar kräftige Stöße oder einen kurzen Tauchgang und lässt sich problemlos auf einen Helm oder Fahrradlenker montieren.
Die ATC 2000 macht Filme in einer Auflösung bis 640x480 bei 30fps im AVI-Format und verfügt auch über ein internes Mikrofon. Gespeichert wird auf dem internen (schnell gefüllten) 32 MB Speicher oder einer bis zu 2GB großen SD/MMC-Speicherkarte. Auslesen lassen sich die eigenen Kunstwerke über eine gut geschützte USB-Schnittstelle.
Die Kamera ist sehr robust und gut gegen Wind und Wetter gesichert und ist auch wasserdicht bis 3m. Alle wichtigen Nuten und Ritzen sind mit dichtem Gummi überzogen. Dadurch kann man die Kamera auch zum Schnorcheln verwenden. Auch die Tasten sind hinter dickem Gummi vergraben, was es manchmal ein wenig schwierig macht, die gewünschte Taste voll zu erwischen.
Gespeist wird die Kamera mit 2 handelsüblichen AA Mignon-Batterien. Einen Dauertest habe ich nicht gemacht, aber so wie es aussieht, sollte man bei längeren Touren schon ein Ersatzpack mit dabei haben. Das aber auf teure integreirte Spezialakkus verzichtet wird, ist definitv sehr positiv zu werten!
Wunder darf man von der ATC 2000 allerdings nicht erwarten. Die Videos haben handy-Qualität und auch der Ton reicht sicherlich nicht fürs Tonstudio. Wunderlich ist etwas, dass die gefilmte Sonne als schwarzer Punkt erscheint, was wahrscheinlich dazu gedacht ist, auch bei Gegenlicht noch ein Bilder zu liefern.
Nichts für Filmer mit Anspruch, aber wer gerne mal abseits der Straßen unterwegs ist, wo man seine normale Kamera lieber nicht mitnimmt, wird seinen Spaß haben. Besonders praktisch ist die Möglichkeit, die Kamera an einen Helm oder sonstwohin zu binden, damit man die Hand frei hat.