Aus Kundensicht sind Preissuchmaschinen eine gute Sache, dass sie die Arbeit Angebote zu finden und zu vergleichen sehr stark vereinfachen. Allerdings sind Preissuchmaschinen keine caritativen Veranstaltungen, weswegen zumindest Vorsicht geboten ist.
Die meisten Preissuchmaschinen verlangen Gebühren von den Händlern. Händler die diese nicht bezahlen werden entweder gar nicht oder nur schwach sichtbar gelistet. Umgekehrt ermöglichen manche Anbieter den Händlern bessere Positionierungen ihrer Produkte, selbst wenn diese gar nicht die günstigsten sind, wenn ein Händler bereit ist, einen kleinen Aufpreis zu zahlen.
Für Schnäppchenjäger bedeutet dies, dass es sich durchaus lohnen kann, mehr als eine Preissuchmaschine zu verwenden, aber auch, nicht nur die ersten Ergebnisse zu prüfen und zu denken, das wäre bereits der beste Preis.
Einige Anbieter bieten zusätzlich die Möglichkeit, Shops zu bewerten. Dies kann eine Hilfestellung für Kunden sein, ist aber ebenfalls mit Vorsicht zu genießen.
Solche Bewertungen sind teilweise recht einfach zu beeinflussen und spiegeln nicht unbedingt die Masse wider. Gerade bei wenigen Bewertungen können Fake-Accounts, aber auch frustrierte Ausnahmekunden (gibt es immer) das Bild gehörig verzerren. Große Händler wie Otto oder Tchibo bearbeiten täglich mehrere tausend Bestellungen, so dass selbst 100 gute oder schlechte Bewertungen kaum Aussagekraft haben.